____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Dill (Pflanze)
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Dill, Dille oder Gurkenkraut, auch Dillkraut und Dillfenchel genannt (Anethum graveolens), ist eine Pflanzenart der Gattung Anethum innerhalb der Familie der DoldenblĂŒtler (Apiaceae). Sie stammt ursprĂŒnglich aus Vorderasien, wird heute jedoch weltweit angebaut.
Contents
âą Chromosomenzahl
âą Verbreitung
âą Verwandte Arten
âą Inhaltsstoffe
âą Nutzung
âą Anbau
âą Ernte
âą Vermehrung
âą Lagerung
âą Sorten
âą Verwendung
âą Geschichte
âą Quellen
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Beschreibung und Ăkologie
Vegetative Merkmale
Dill ist eine sommerannuelle, einjĂ€hrige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von meist 30 bis 75 Zentimetern, selten bis zu 125 Zentimetern.cite-ref-thellung1965-1-0[1] Alle oberirdischen Pflanzenteile sind kahl und die Farbe variiert von HellgrĂŒn bis GrĂŒn-TĂŒrkis. Alle Pflanzenteile duften stark aromatisch. Die StĂ€ngel wachsen aufrecht, sind rund und fein gerillt und verzweigen sich meist im oberen Abschnitt.cite-ref-thellung1965-1-1[1] Besonders die unteren LaubblĂ€tter sind drei- bis vierfach fiederschnittig, fein zerteilt in borstliche Abschnitte. Die oberen LaubblĂ€tter sind weniger stark geteilt und kleiner. NebenblĂ€tter fehlen. Die Blattscheiden haben eine LĂ€nge von 1 bis 2 Zentimetern und sind oben gehörnt. Die unteren StĂ€ngelblĂ€tter sind gestielt, die oberen auf den Blattscheiden sitzend.cite-ref-thellung1965-1-2[1]
BlĂŒtenstĂ€nde, BlĂŒten und FrĂŒchte
Die groĂen BlĂŒtenstĂ€nde sind tragblattlose, 15- bis 30-strahlige Doppeldolden, selten bis zu 50-strahlig. Sie weisen einen Durchmesser von 5 bis 15 Zentimetern aufcite-ref-thellung1965-1-3[1] und enthalten zehn bis 25 Döldchen. Die Döldchen weisen einen Durchmesser von 3 bis 5 Zentimetern auf und enthalten 15 bis 25 BlĂŒten. Die BlĂŒtenstiele sind 6 bis 10 Millimeter lang. HĂŒlle und HĂŒllchen fehlen.cite-ref-thellung1965-1-4[1] Die kleinen BlĂŒten sind radiĂ€rsymmetrisch und fĂŒnfzĂ€hlig. Die fĂŒnf KelchblĂ€tter sind verwachsen. Die fĂŒnf KronblĂ€tter sind (dotter-)gelb; sie sind an der Spitze in ein umgechlagenes LĂ€ppchen verschmĂ€lert.cite-ref-thellung1965-1-5[1] Es ist nur ein Kreis mit fĂŒnf StaubblĂ€ttern vorhanden. Die StaubblĂ€tter sind lĂ€nger als die eingerollten KronblĂ€tter.
Zwei FruchtblĂ€tter sind zu einem unterstĂ€ndigen Fruchtknoten verwachsen, der lĂ€nglich und etwas zusammengedrĂŒckt geformt ist. Die zwei Griffel sind kurz, zur BlĂŒtezeit fast aufrecht und zur Fruchtreife ĂŒber das Griffalpolster herabgebogen.cite-ref-thellung1965-1-6[1] Die BlĂŒte besitzt einen nektarabsondernden Diskus und wird von verschiedenen Insekten, besonders jedoch von KĂ€fern bestĂ€ubt. Die BlĂŒtezeit reicht von teils schon Mai, jedoch meist Juni bis August.cite-ref-lauber2007-2-0[2]
Die eiförmigen, braunen, trockenen SpaltfrĂŒchte (DoppelachĂ€nen) sind 3 bis 5 Millimeter lang, 1,8 bis 2,5 Millimeter breit und 0,6 bis 0,8 Millimeter dick. Die Tausendkornmasse liegt zwischen 1 und 2 g. Sie zerfallen in zwei schmal geflĂŒgelte TeilfrĂŒchtchen mit grau-weiĂen LĂ€ngsrippen.cite-ref-kretschmer1999-3-0[3] Die FrĂŒchte reifen meist zwischen Juli und September. Als FlĂŒgelflieger werden sie ĂŒber den Wind ausgebreitet, ferner bei NĂ€sse auch als AdhĂ€sionshafter.
Chromosomenzahl
Verbreitung
Der Dill ist ursprĂŒnglich in Vorderasien verbreitet. Nach Ralf Hand kommt er ursprĂŒnglich aber beispielsweise in Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Spanien, Portugal, Madeira, Kroatien, Bulgarien, Zypern, im Gebiet von Israel und Jordanien und in der TĂŒrkei vor.cite-ref-euro-med-5-0[5] FĂŒr Albanien und Mallorca ist die UrsprĂŒnglichkeit zweifelhaft.cite-ref-euro-med-5-1[5] In Italien und Slowenien kommt er eingebĂŒrgert vor.cite-ref-euro-med-5-2[5] In Mitteleuropa ist er selten verwildert zu finden.cite-ref-schmeilfitschen-cdrom-6-0[6] Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2w (mĂ€Ăig trocken aber mĂ€Ăig wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 5 (sehr warm-kollin), NĂ€hrstoffzahl N = 3 (mĂ€Ăig nĂ€hrstoffarm bis mĂ€Ăig nĂ€hrstoffreich), KontinentalitĂ€tszahl K = 4 (subkontinental).cite-ref-infoflora-7-0[7]
Taxonomie und Systematik
Der Dill wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum Tomus I. S. 263 als Anethum graveolens erstbeschrieben.cite-ref-euro-med-5-3[5]
Innerhalb der Art Anethum graveolens können drei Sippen unterschieden werden, die teils als VarietÀten oder Sorten, teils als Unterarten eingestuft werden:
âą Gartendill (Anethum graveolens var. hortorum Alef.) mit vorwiegend Carvon im Ă€therischen Ăl
âą Ackerdill (Anethum graveolens var. graveolens)
Verwandte Arten
In der Gattung Anethum können folgende Arten unterschieden werden:cite-ref-powo-9-0[9]
âą Anethum foeniculoides Maire & Wilczek: Sie kommt von Marokko bis ins nördliche Mauretanien vor. Sie wird seit 2015 als Schoenoselinum foeniculoides (Maire & Wilczek) Jim.MejĂas & P.Vargas in eine eigene Gattung Schoenoselinum Jim.MejĂas & P.Vargas gestellt.cite-ref-powo-9-1[9]
âą Dill (Anethum graveolens L.)
âą Anethum theurkauffii Maire: Sie kommt nur in Mauretanien vor.cite-ref-powo-9-2[9]
Inhaltsstoffe
100 g getrocknetes Dillkraut enthĂ€lt im Durchschnitt 5,5 g Wasser, 20 g Protein, 4,0 g Fett, 57,0 g Kohlenhydrate, 12,0 g Rohfaser und 0,1 bis 0,35 g Ă€therische Ăle. An Mineralstoffen sind Kalium mit 3,3 g, Calcium mit 1,7 g und Natrium mit 0,2 g nennenswert. FĂŒr die Nutzung als GewĂŒrz ist der Gehalt an Ă€therischen Ălen ausschlaggebend. In den BlĂ€ttern betrĂ€gt ihr Anteil 2 bis 4 %, in den FrĂŒchten (Samen) bis zu 8 %.cite-ref-buchter-weisbrodt2005-10-0[10] Die Inhaltsstoffe und damit der Geruch unterscheiden sich in den verschiedenen Pflanzenteilen. So enthĂ€lt das Pflanzenöl insbesondere α-Phellandren und Dillether, sowie geringere Mengen ÎČ-Phellandren und (S)-Limonen. Die BlĂŒten enthalten dagegen auch (R)-Limonen und (S)-(+)-Carvon in gröĂeren Mengen. Ăber die Reifephase von der Knospe zu den FrĂŒchten nimmt der Gehalt an (R)-Limonen und (S)-(+)-Carvon zu, wĂ€hrend der Gehalt an α-Phellandren und Dillether abnimmt. Im Samen sind α-Phellandren und Dillether dann nur noch in Spuren enthalten und (S)-(+)-Carvon als Hauptbestandteil ergibt den typischen kĂŒmmelartigen Geruch.cite-ref-ffj1997-305-11-0[11] Weitere Bestandteile sind α-Pinen, p-Cymol, Dimethylhexahydrobenzofuran und Dihydro-Derivate von Carvoncite-ref-jsfa-1984-1188-12-0[12] sowie Dillapiolcite-ref-r-mpp-13-0[13] und Myristicincite-ref-rahman-2015-14-0[14]. Insgesamt sind 90 Inhaltsstoffe bekannt. Das Endosperm des Samens enthĂ€lt 15 bis 20 % fettes Ăl und 20 % EiweiĂ.cite-ref-kretschmer1999-3-1[3]
Krankheiten und SchÀdlinge
Die meisten Krankheiten und SchĂ€dlinge, die an Dill auftreten, sind typisch fĂŒr DoldenblĂŒtler wie Karotten, Petersilie und Sellerie.
So können Viren, wie das Gurkenmosaikvirus (cucumber mosaic virus), das Selleriemosaikvirus (celery mosaic virus), das Petersilien-Y-Virus (Parsley virus Y, syn. Potyvirus, PaVY) und das Luzernemosaikvirus (alfalfa mosaic virus), Erkrankungen hervorrufen, die sich in Scheckungen, VerfÀrbungen, Wuchsdepressionen und Nekrosen der BlÀtter manifestieren.
Daneben sind auch Erkrankungen durch Bakterien bekannt. Bedeutend ist Pseudomonas viridiflava und der durch verschiedene Bakterien verursachte Doldenbrand (Pseudomonas fluorescens, Erwinia carotovora subsp. carotovora, Xanthomonas campestris pv. carotae).
Bei der Keimung stellt die Auflaufkrankheit das gröĂte Problem dar. Sie wird durch mehrere Pilze, vor allem Pythium sp., verursacht. Der wirtschaftlich bedeutendste Pilz wĂ€hrend der ĂŒbrigen Kulturzeit ist die Fusariose (Fusarium culmorum). Sie vernichtet junge BestĂ€nde und schĂ€digt Pflanzen auch nach der BlĂŒte noch stark. Bei Auftreten erfordert sie einen Standortwechsel der Kulturen. Der Pilz Fusarium ist jedoch nicht alleine fĂŒr die Welke verantwortlich.cite-ref-kusterer2000-15-0[15] Die BlattdĂŒrre (Itersonilia perplexans)cite-ref-ulrich2008-16-0[16] ist seltener. Blattflecken verursachen noch Mycosphaerella anethi, der bei Fenchel bekannt ist, Phoma complanata, Ascochyta anethicola. Erysiphaceae (Echter Mehltau)cite-ref-dalchow2000-17-0[17] (Erysiphe heraclei), Rostpilze besitzen bei Dill keine wirtschaftliche Bedeutung.
Tierische SchÀdlinge sind WurzelgallenÀlchen (Meloidogyne hapla), die Wurzelnematode Trichodorus christiei und die Fadenwurm-Art Pratylenchus penetrans, auf die Dill besonders empfindlich reagiert. Verschiedene BlattlÀuse befallen Dill, besonders die Gierschblattlaus (Cavariella aegopodii) und Wanzenarten der Gattung Lygus sind zu nennen. Seltener schÀdigen SpringschwÀnze (Bourletiella sulphurea), Möhrenblattfloh (Trioza apicalis) und Minierfliegen. Andere SchÀdlinge spielen wirtschaftlich eine eher untergeordnete Rolle.
Nutzung
Anbau
Dill wird im Freiland wie auch als GewĂ€chshauskultur angebaut. Der Anbau im GewĂ€chshaus erfolgt im Boden sowie in Kultursubstraten in Töpfen. Auch der erdelose Anbau ist möglich, aber auĂer fĂŒr Sprossen bis heute selten.cite-ref-benoit1993-18-0[18] Nach der geplanten Verwendung wird Anbau fĂŒr Frischmarkt, Industrieware und Heilpflanzenanbau unterschieden. Frischware kommt aus dem Anbau von Bund- und Topfware. Im deutschsprachigen Raum kommt die Hauptmenge der Bundware aus Produktion im Freiland und Topfware fast nur aus dem GewĂ€chshaus. Die SchĂŒttware fĂŒr industrielle Verarbeitung wird groĂflĂ€chig und stark mechanisiert angebaut. Die Kultivation zur Körnergewinnung und die im Heilpflanzenanbau zur Krautdrogengewinnung stammt auch aus groĂflĂ€chigem Freilandanbau. Gartendill ist bezĂŒglich des Bodens wenig anspruchsvoll, lediglich verdichtete Böden und StaunĂ€sse vertrĂ€gt er nicht. Optimal sind mittelschwere, feuchtwarme Böden mit einem hohen Humusanteil, beispielsweise Niedermoorstandorte. Optimal sind pH-Werte zwischen 7 und 7,6.cite-ref-jensen1994-19-0[19] Klimatisch gesehen kann der Anbau in ganz Europa erfolgen. Im Freiland ĂŒberwiegt Direktsaat, zur VerfrĂŒhung im Freiland ist auch Vorkultivierung in Torfpresstöpfen verbreitet. Langtage im Sommerhalbjahr fördern die BlĂŒtenbildung, deshalb wird Dill in sĂŒdlichen LĂ€ndern vor allem im Winter und FrĂŒhling angebaut. Dill ist ein Dunkelkeimer.cite-ref-lindner1986-20-0[20] Andere Quellencite-ref-mayer-s-52137-21-0[21] sagen zur Saattiefe, dass Dill ein Lichtkeimer ist: âSaatgut andrĂŒcken, nicht mit Erde bedeckenâ. Zudem ist Dill ein Kaltkeimer: Eine KĂ€ltebehandlung von ca. 7 Tagen bei 5â10 °C ist fĂŒr die Keimung gĂŒnstig. Zur Keimung benötigt Dill etwa drei Wochen. Die optimale Keimtemperatur liegt zwischen 10 und 30 °C.cite-ref-kretschmer1999-3-2[3] Dill hat eine langsame Jugendentwicklung und ist deshalb wegen des lange offen bleibenden Bodens gegen Verunkrautung empfindlich. Wird nach klimatischer Wasserbilanz zusĂ€tzlich bewĂ€ssert, kann der Frischertrag deutlich erhöht werden.cite-ref-pfleger2006-22-0[22] Der NĂ€hrstoffbedarf der Kultur fĂŒr 30 t Frischmasseertrag pro Hektar betrĂ€gt 65 kg N, 25 kg P2O5, 200 kg K2O, 10 kg MgO und 85 kg CaO pro Hektar als ReinnĂ€hrstoff. Davon wird zur DĂŒngung der Bodenvorrat und bekannte NĂ€hrstoffnachlieferung aus dem Boden abgezogen.cite-ref-bomme1988-23-0[23] Im geschĂŒtzten Anbau unter Glas, wo CO2-DĂŒngung möglich ist, werden im Kulturraum Gehalte von 800 bis 1200 ppm angestrebt. Die Anreicherung erfolgt aus schwefelfreien Abgasen der Gasheizung oder mit technischem CO2.cite-ref-jensen1994-19-1[19] Die Kulturdauer betrĂ€gt ab MĂ€rz sechs bis sieben Wochen und verlĂ€ngert sich im Herbst bis zur Dezemberaussaat auf bis zu neun Wochen.cite-ref-wonneberger2004-24-0[24]
BezĂŒglich der Fruchtfolge ist nach Dill oder anderen DoldenblĂŒtlern eine Pause von vier Jahren vor einem erneuten Dillanbau einzuhalten. Grund ist besonders die Fusariose. VorfrĂŒchte mit organischer DĂŒngung sind gĂŒnstig, besonders HackfrĂŒchte. Dill entzieht dem Boden viel Kalium und relativ wenig Phosphor. Dennoch ist eine gute Phosphor-Versorgung wichtig, da Phosphor-Mangel sich stark auf das Wachstum auswirkt.
Ernte
FĂŒr den Frischmarkt werden vor allem Dillspitzen mit 15 bis 25 Zentimeter LĂ€nge geerntet. FĂŒr Industrieware liegen die geschnittenen LĂ€ngen bei 30 bis 35 Zentimeter (GemĂŒsetrocknungsindustrie) oder 40 bis 60 Zentimeter (GewĂŒrzgurkenverarbeitung). Durch zeitversetzten Anbau mit mehreren aufeinanderfolgenden Aussaaten erfolgt die Ernte kontinuierlich von Ende Mai bis Oktober. Der Ertrag an Dillkraut liegt zwischen 15 und 30 Tonnen pro Hektar und Jahr, der an Dillspitzen zwischen 10 und 18 Tonnen pro Hektar und Jahr. Frischware wird meist mit der Hand geerntet, Kraut fĂŒr Trocknung und Gefrierkonservierung vorwiegend maschinell beetweise. Körnerdill wird vor Vollreife geerntet, meist Ende August/Anfang September. Der Ertrag liegt bei 0,8 bis 1,2 Tonnen pro Hektar und Jahr.cite-ref-vogel1996-25-0[25]
Vermehrung
Die Vermehrung erfolgt generativ. Die Ernte der Samen erfolgt, wenn die Samen der Dolden braun zu werden beginnen. Danach werden sie nachgereift und getrocknet.cite-ref-enklaar1859-26-0[26] Im Hausgarten bleiben einzelne SamentrĂ€ger stehen, die sich versamen und an gleicher Stelle die Saat fĂŒr das nĂ€chste Jahr ergeben.cite-ref-lbf1850-27-0[27] Geernteter Samen ist bei einem Feuchtegehalt unter zehn Prozent lĂ€nger als zwei bis drei Jahre keimfĂ€hig.cite-ref-kretschmer1999-3-3[3] Vegetative Vermehrung findet nur in der ZĂŒchtung Verwendung.
Lagerung
Aufbewahrt wird Dill am besten nach schneller AbkĂŒhlung in einem Temperaturbereich von â1 bis 0 °C und einer relativen Luftfeuchte von 95 %. Ist Dill zusĂ€tzlich in Folie eingepackt, hĂ€lt er sich zwei bis drei Wochen lang.cite-ref-wonneberger2004-24-1[24]
Sorten
Bei Dill gibt es etliche Sorten, die auf vier Herkunftsgruppen zurĂŒckgehen: normale diploide Sippen, Mammutsorten, tetraploide Sippen und Sorten aus dem Drogenhandel. Zum groĂflĂ€chigen Anbau von Dillspitzen haben sich die Sorten âSariâ und âVierlingâ bewĂ€hrt.cite-ref-bomme1997-28-0[28]
Verwendung
Kulinarische Verwendung
Gartendill ist eine vielseitig verwendete GewĂŒrzpflanze. Er wird fĂŒr Salate verwendet und ist fĂŒr warme und kalte Dillsaucen, in GewĂŒrzbutter und in Brotaufstrichen geeignet.cite-ref-liljeblad1798-29-0[29] Des Weiteren dient er auch zum WĂŒrzen von Fisch- und Fleischspeisen. Durch Destillation wird das Dillöl auch fĂŒr die Likörindustrie angereichert.cite-ref-franke1997-30-0[30] Frisch und getrocknet kann es auch fĂŒr Konserven und fĂŒr KrĂ€uteressenzen verwendet werden. BlĂ€tter wie BlĂŒtendolden sind ein wichtiges GewĂŒrz fĂŒr GewĂŒrzgurken, insbesondere fĂŒr Salz-Dill-Gurken.cite-ref-lippold-31-0[31] Meist werden die Dillspitzen verwendet, in frischem, getrocknetem, tiefgefrorenem oder gefriergetrocknetem Zustand. Seltener wird das Dillkraut (das junge Kraut) oder die ganze oberirdische Pflanze verwendet. Das frische Dillkraut hat den besten Geschmack und wird auch auf gegarte Kartoffeln gestreut.cite-ref-jensen1994-19-2[19]
Verwendung als Arzneipflanze
Als Heildrogen dienen die getrockneten reifen FrĂŒchte und die ganze frische, blĂŒhende Pflanze.cite-ref-sch-nfelder2011-32-0[32]
Wirkstoffe sind: Ătherisches Ăl mit Carvon als Hauptbestandteil, Limonen und Dillapiol; den typischen Geruch geben Phellandren und DillĂ€ther; weitere Wirkstoffe sind Cumarine und KaffeesĂ€ure-Derivate.cite-ref-sch-nfelder2011-32-1[32]
Anwendungen: DillfrĂŒchte haben mĂ€Ăig verdauungsanregende, blĂ€hungstreibende und krampflösende Eigenschaften. Sie werden heute noch ĂŒberwiegend in der Volksmedizin wie KĂŒmmel, allerdings mit schwĂ€cherer Wirkung, bei Verdauungsstörungen mit VöllegefĂŒhl und Flatulenzen (BlĂ€hungen) und daraus entstehende Kolikencite-ref-hoffmann-33-0[33] sowie bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich verwendet.cite-ref-sch-nfelder2011-32-2[32] Dill sei bei krampfhaften Bauchschmerzen von Kindern zu verwenden und rege den Fluss von Muttermilch an. Das Kauen der Samen vertreibe Mundgeruch.cite-ref-hoffmann-33-1[33] Die Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes sieht 1987 die Wirksamkeit von DillfrĂŒchten bei âdyspeptischen Beschwerdenâ als belegt an.cite-ref-kommission-e-anethi-fructus-34-0[34] Eine beanspruchte Anwendung von Dillkraut zur âVorbeugung und Behandlung von Erkrankungen und Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Traktes, der Niere und ableitenden Harnwege, bei Schlafstörungen sowie bei KrĂ€mpfenâ wird hingegen als nicht belegt angesehen, weswegen eine therapeutische Verwendung der Droge nicht befĂŒrwortet werden kann.cite-ref-kommission-e-anethi-herba-35-0[35]
FĂŒr die DillfrĂŒchte wurden progesteronfördernde Wirkungen im Versuch nachgewiesen, was die bisweilen beschriebene Anwendung bei Zyklusstörungen und InfertilitĂ€t zumindest plausibel macht.cite-ref-monsefi2006-36-0[36] Daten aus klinischen Studien liegen hierzu jedoch nicht vor.
Dill wird im Papyrus Ebers gegen Kopfweh und zur Erweichung der BlutgefĂ€Ăe empfohlen. Schon vor Hippokrates galt er als stuhlerweichend und uterusreinigend. Nach Dioskurides hilft er bei Bauchweh, Erbrechen und BlĂ€hungen, treibt Harn und Milchsekretion, soll auf Dauer aber der Sehkraft schaden. Hildegard von Bingen verordnete das Kraut bei Lungenaffektionen, Ă€uĂerlich bei Nasenbluten, Paracelsus als Diuretikum bzw. das Ăl der Samen als Karminativum, Stomachikum, Galaktogogum, bei Erbrechen, Mundgeruch, Sinusitis, HĂ€morrhoiden und Kondylomen (Feigwarzen). Mattioli empfiehlt ihn als Dampfbad bei Uterusschmerzen, bei GenitalgeschwĂŒren und NabelbrĂŒchen. Auch von Haller lobt ihn bei Uterusbeschwerden, Leclerc seine prompte Wirkung bei Schluckauf und Erbrechen. Von Grot zufolge wirkt er zwar stopfend, als ZĂ€pfchen aber abfĂŒhrend. Dill wurde laut Madaus frĂŒher viel in Apotheken umgesetzt gegen Erbrechen, Schluckauf und UnterbauchkrĂ€mpfe. Die Volksmedizin behielt auch die Nutzung zur Schlaf- und Milchanregung und bei BlĂ€hungen von Kindern. Im Volksglauben vertrieb er DĂ€monen und sollte der Braut zur Herrschaft in der Ehe verhelfen (âIch habe Senf und Dille, Mann, wenn ich rede, schweigst du stille.â).cite-ref-madaus1979-37-0[37] In einem MĂ€rchen nach Jenny von Droste-HĂŒlshoff schĂŒtzt Dill vor Verhexung.cite-ref-r-lleke2001-38-0[38] Das aus den Samen hergestellte Dillwasser wirkt verdauungsfördernd; die FrĂŒchte wurden gegen Mundgeruch gekaut, der Teeaufguss der BlĂ€tter vom Dillkraut hilft bei MagenkrĂ€mpfen und Verdauungsstörungen.cite-ref-harding-39-0[39]cite-ref-mcvicar2008-40-0[40]cite-ref-hohenberger2000-41-0[41]
Geschichte
Dill wurde bereits im Alten Ăgypten als Kulturpflanze angebaut und als Heil- und GewĂŒrzpflanze verwendet.cite-ref-brockhaus1852-42-0[42]cite-ref-hartmann1865-43-0[43] Pharao Amenophis II. lieĂ sich 1400 v. Chr. Dill mit in das Grab legen.cite-ref-saul2013-44-0[44] Auch Mt 23,23 erwĂ€hnt Dill. Im antiken Griechenland und Rom wurde er ebenfalls als GewĂŒrzpflanze verwendet.
Dill breitete sich vor mehr als 5000 Jahren vom östlichen Mittelmeer in Richtung Atlantik aus. Seine Verwendung bei der Nahrungszubereitung wurde fĂŒr etwa 3600 v. Chr. im westlichen Alpenraum nachgewiesen.cite-ref-saul2013-44-1[44]
Im Mittelalter war Dill oder Dille (von mittelhochdeutsch tille, auch tĂŒlle und tyl; lateinisch anetum, auch absinthiumdulce, genannt)cite-ref-45[45]cite-ref-46[46]cite-ref-47[47] als bei verschiedenen Leiden anwendbare Heilpflanze weit verbreitet.cite-ref-stannard1982-48-0[48] Nach Mittel- und Nordeuropa kam der Dill wahrscheinlich durch Mönche, die ihn in ihren KlostergĂ€rten anpflanzten. Im Capitulare de villis Karls des GroĂen wird Dill als anetum aufgefĂŒhrt.
Quellen
âą Antike â SpĂ€tantike: Dioskurides 1. Jh.cite-ref-49[49] --- Plinius 1. Jh.cite-ref-50[50] --- Galen 2. Jh.cite-ref-51[51] --- Pseudo-Apuleius 4. Jh.cite-ref-52[52]
âą Arabisches Mittelalter: Avicenna 11. Jh.cite-ref-53[53] --- Konstantin 11. Jh.cite-ref-54[54] --- Circa instans 12. Jh.cite-ref-55[55] --- Pseudo-Serapion 13. Jh.cite-ref-56[56]
âą Lateinisches Mittelalter: Pseudo-Macer 11. Jh.cite-ref-57[57] --- Deutscher Macer 13. Jh.cite-ref-58[58] --- Hildegard von Bingen 12. Jh.cite-ref-59[59] --- Konrad von Megenberg 14. Jh.cite-ref-60[60] --- Cod. Donaueschingen 793 2. HĂ€lfte 15. Jh.cite-ref-61[61] --- Michael Puff 15. Jh.cite-ref-62[62] --- Herbarius Moguntinus 1484cite-ref-63[63] --- Gart der Gesundheit 1485cite-ref-64[64] --- Hortus sanitatis 1491cite-ref-65[65] --- Hieronymus Brunschwig 1500cite-ref-66[66]
⹠Neuzeit: Paracelsus ca. 1530cite-ref-67[67] --- Otto Brunfels 1537cite-ref-68[68] --- Hieronymus Bock 1539cite-ref-69[69] --- Leonhart Fuchs 1543cite-ref-70[70] --- Mattioli / Handsch / Camerarius 1586cite-ref-71[71] --- Nicolas Lémery 1699/1721cite-ref-72[72] --- Onomatologia medica completa 1755cite-ref-73[73] --- William Cullen 1789/90cite-ref-74[74] --- Philipp Lorenz Geiger 1830cite-ref-75[75] --- Pereira / Buchheim 1846/48cite-ref-76[76] --- Wolfgang Schneider 1974cite-ref-77[77]
Historische Abbildungen
Siehe auch
Literatur
âą She Menglan (äœćć
°), Mark F. Watson: Anethum: Anethum graveolens, S. 134 â textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China, Volume 14 â Apiaceae through Ericaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2005. ISBN 1-930723-41-5 (Merkmale auĂer Inhaltsstoffe)
âą Datenblatt in der Flora of Pakistan
âą G. Vogel: Handbuch des speziellen GemĂŒsebaues. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1996, ISBN 3-8001-5285-1, S. 1026â1034.
âą G. CrĂŒger: Pflanzenschutz im GemĂŒsebau. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3191-9. (Krankheiten und SchĂ€dlinge)
âą R. Fritzsche et al.: Handbuch des Arznei- und GewĂŒrzpflanzenbaus, Band 3, Krankheiten und SchĂ€digungen an Arznei- und GewĂŒrzpflanzen. Verein fĂŒr Arznei- und GewĂŒrzpflanzen SALUPLANTA e. V., Bernburg 2007, ISBN 978-3-935971-34-8, S. 63â68. (Krankheiten und SchĂ€dlinge)
âą M. Hofmann, H. Lydtin: Bayerisches Kochbuch. Birken-Verlag, MĂŒnchen 1992, ISBN 3-920105-01-X, S. 49. (Verwendung in der KĂŒche)
âą Avril Rodway: KrĂ€uter und GewĂŒrze. Tessloff, Hamburg 1980, ISBN 3-7886-9910-8.
Weblinks
Commons
: Dill (Pflanze)
â Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Dill
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Anethum graveolens L., Dill. auf FloraWeb.de
âą Steckbrief und Verbreitungskarte fĂŒr Bayern. In: Botanischer Informationsknoten Bayerns.
⹠Dill (Pflanze). In: BiolFlor, der Datenbank biologisch-ökologischer Merkmale der Flora von Deutschland.
âą Anethum graveolens L. In: Info Flora, dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora. Abgerufen am 8. Januar 2016.
âą Datenblatt und Bilder bei Flora-de: Flora von Deutschland.
âą Dill in Gernot Katzers GewĂŒrzlexikon.
Einzelnachweise
cite-note-thellung1965-11. â Albert Thellung: Umbelliferae. In Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 1. Auflage, unverĂ€nderter Textnachdruck Band V, Teil 2. Verlag Carl Hanser, MĂŒnchen 1965. S. 1291â1295.
cite-note-lauber2007-22. â K. Lauber, G. Wagner: Flora Helvetica, 4. Auflage, Haupt, Bern 2007, ISBN 978-3-258-07205-0. â Nr. 1466 Anethum graveolens L. auf S. 772â773.
cite-note-kretschmer1999-33. â M. Kretschmer: Das Saatgutportrait: Dill (Anethum graveolens). In: GemĂŒse. Nr. 4, Ulmer Verlag, Stuttgart 1999, S. 276.
cite-note-ipcn-44. â Anethum graveolens bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. Louis
cite-note-schmeilfitschen-cdrom-66. â Siegmund Seybold (Hrsg.): Schmeil-Fitschen interaktiv. CD-ROM, Version 1.1. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2002, ISBN 3-494-01327-6.
cite-note-infoflora-77. â Anethum graveolens L. In: Info Flora, dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora. Abgerufen am 20. Februar 2024.
cite-note-zander2008-88. â Walter Erhardt u. a.: Der groĂe Zander. EnzyklopĂ€die der Pflanzennamen. Band 2. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2008. ISBN 978-3-8001-5406-7. S. 1206.
cite-note-powo-99. â Datenblatt Anethum bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.
cite-note-buchter-weisbrodt2005-1010. â H. Buchter-Weisbrodt: GemĂŒse â Genuss und Gesundheit: Dill. In: GemĂŒse. Nr. 10, Ulmer Verlag, Stuttgart 2005, S. 36.
cite-note-ffj1997-305-1111. â Birgit Faber, Kerstin Bangert, Armin Mosandl: GC-IRMS and enantioselective analysis in biochemical studies in dill (Anethum graveolens L.). In: Flavour and Fragrance Journal. Band 12, Nr. 5, September 1997, S. 305â309, doi:10.1002/(SICI)1099-1026(199709/10)12:5<305::AID-FFJ659>3.0.CO;2-7.
cite-note-jsfa-1984-1188-1212. â Robert J. Clark, Robert C. Menary: The effect of harvest date on the yield and composition of Tasmanian dill oil (Anethum graveolens L.). In: Journal of the Science of Food and Agriculture. Band 35, Nr. 11, November 1984, S. 1188, doi:10.1002/jsfa.2740351108.
cite-note-r-mpp-1313. â Eintrag zu Dill-Apiol. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 22. Mai 2021.
cite-note-kusterer2000-1515. â A. Kusterer, J. Gabler: Krankheiten bei Dill â welche Bedeutung haben Pilze, Bakterien, Viren? In: GemĂŒse. Nr. 12, Ulmer Verlag, Stuttgart 2000, S. 31â32.
cite-note-ulrich2008-1616. â R. Ulrich: Der Steckbrief: BlattdĂŒrre an Dill durch Iltersonilia perlexans. In: GemĂŒse. Nr. 1, Ulmer Verlag, Stuttgart 2008, S. 66.
cite-note-dalchow2000-1717. â J. Dalchow: Der Steckbrief: Echter Mehltau (Erysiphe heraclei) an Dill. In: GemĂŒse. Nr. 7, Ulmer Verlag, Stuttgart 2000, S. 49.
cite-note-benoit1993-1818. â F. Benoit und N. Ceustermans: Hydrokultur bei KĂŒchenkrĂ€utern. In: GemĂŒse. Nr. 6, Ulmer Verlag, Stuttgart 1993, S. 344â347.
cite-note-jensen1994-1919. â E. Jensen, K. Rasmussen, J. Storm Petersen: GrĂžntsager i vĂŠksthus â Dild. 3. Auflage. Gartnerinfo, 1994, ISBN 87-88077-82-9, S. 47â49.
cite-note-lindner1986-2020. â U. Lindner: Unsere KĂŒchenkrĂ€uter â Dill (Anethum graveolens L.). In: GemĂŒse. Nr. 4, Ulmer Verlag, Stuttgart 1986, S. 193â194.
cite-note-mayer-s-52137-2121. â Mayerâs Saatgut Anleitung Topf-Dill Fernleaf.
cite-note-pfleger2006-2222. â I. Pfleger: Ăberkopf-BewĂ€sserung und TropfbewĂ€sserung in Modellanlage verglichen â Schnittlauch, Dill und Petersilie bewĂ€ssern. In: GemĂŒse. Nr. 3, Ulmer Verlag, Stuttgart 2006, S. 37â39.
cite-note-wonneberger2004-2424. â Fritz Keller, Christoph Wonneberger, Heinz BahnmĂŒller, Horst Böttcher, Bernd Geyer, Joachim Meyer: GemĂŒsebau, 1. Auflage, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 978-3-8001-3985-9. â 14.7 Dill. auf S. 145â147.
cite-note-vogel1996-2525. â G. Vogel: Handbuch des speziellen GemĂŒsebaues â 122 Gartendill. Stuttgart 1996, ISBN 3-8001-5285-1, S. 1031â1034.
cite-note-enklaar1859-2626. â E.C. Enklaar: Tuinboek: Volledige beschrijving van het tuinwerk in het algemeen van het kweeken van meer dan zo verschillende tuingervassen en van de broeijerij onder vlak glas. Verlag W. E. J. Tjeenk Willink, 1859, S. 92.
cite-note-lbf1850-2727. â Lunds Botaniska Förening: Botaniska notiser. Verlag Lunds Botaniska Förening, 1850, S. 74.
cite-note-bomme1997-2828. â U. Bomme: Sortenwahl bei der Dillspitzen-Produktion. In: GemĂŒse. Nr. 3, Ulmer Verlag, Stuttgart 1997, S. 189â190.
cite-note-liljeblad1798-2929. â S. Liljeblad: Utkast til en svensk flora: eller afhandling om svenska vĂ€xternas vĂ€sendteliga kĂ€nnetecken och nytta. Ausgabe 2, Verlag J. F. Edman, 1798, S. 125â126.
cite-note-franke1997-3030. â W. Franke: Nutzpflanzenkunde â Nutzbare GewĂ€chse der gemĂ€Ăigten Breiten, Subtropen und Tropen. 6. Auflage. Thieme Verlag, Stuttgart, ISBN 3-13-530406-X, S. 360.
cite-note-lippold-3131. â J. F. Lippold, GebrĂŒder Baumann: Taschenbuch des verstĂ€ndigen GĂ€rtners. Band 1, J.G. Cottaâschen Buchhandlung, 1824, S. 249.
cite-note-sch-nfelder2011-3232. â Ingrid Schönfelder, Peter Schönfelder: Das neue Handbuch der Heilpflanzen. Sonderausgabe. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-440-12932-6.
cite-note-hoffmann-3333. â David Hoffmann: NatĂŒrlich gesund â KrĂ€utermedizin. Ăber 200 KrĂ€uter und Heilpflanzen und ihre Wirkung auf die Gesundheit. Hrsg.: Element Books. 1. Auflage. Element Books, Shaftesbury, England, Vereinigtes Königreich 1996, Teil Drei: Das Pflanzenverzeichnis, S. 57 (256 S., englisch: The Complete Illustrated Holistic Herbal. Shaftesbury, England 1996. Ăbersetzt von Mosaik Verlag).
cite-note-kommission-e-anethi-fructus-3434. â Kommission fĂŒr Phytotherapie (Kommission E) des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes (BGA), heute Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Anethi fructus (DillfrĂŒchte). Bundesanzeiger 193, 15.10.1987. â www.heilpflanzen-welt.de
cite-note-kommission-e-anethi-herba-3535. â Kommission fĂŒr Phytotherapie (Kommission E) des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes (BGA), heute Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Anethi herba (Dillkraut). Bundesanzeiger 193, 15.10.1987. â www.heilpflanzen-welt.de
cite-note-madaus1979-3737. â Gerhard Madaus: Lehrbuch der biologischen Heilmittel. Band I. Olms, Hildesheim / New York 1979, ISBN 3-487-05891-X, S. 520â525 (Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1938).
cite-note-r-lleke2001-3838. â Heinz Rölleke (Hrsg.): MĂ€rchen aus dem Nachlass der BrĂŒder Grimm. 5. Auflage. WVT, Trier 2001, ISBN 3-88476-471-3, S. 101, 118.
cite-note-harding-3939. â J. Harding: KrĂ€uter Bibel, Parragon Books, Bath UK, S. 187 (Ăbersetzung aus dem Englischen)
cite-note-mcvicar2008-4040. â J. McVicar: Der groĂe KrĂ€uterfĂŒhrer, Bassermann Verlag, MĂŒnchen, 2008, S. 33 (Ăbersetzung aus dem Englischen)
cite-note-hohenberger2000-4141. â E. Hohenberger: GewĂŒrzkrĂ€uter und Heilpflanzen, Bayerischer Landesverband fĂŒr Gartenbau und Landespflege (Hrsg.), 2. Auflage, MĂŒnchen 2000, S. 24
cite-note-brockhaus1852-4242. â F. A. Brockhaus: Allgemeine deutsche Real-EncyklopĂ€die fĂŒr die gebildeten StĂ€nde: Conversations-Lexikon. Ausgabe 10, Band 5, F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1852, S. 122.
cite-note-hartmann1865-4343. â R. Hartmann: Naturgeschichtlich-medicinische Skizze der NillĂ€nder. Verlag F. Schulze, 1865, S. 174.
cite-note-saul2013-4444. â Hayley Saul, Marco Madella, Anders Fischer, Aikaterini Glykou, Sönke Hartz, Oliver E. Craig (2013): Phytoliths in Pottery Reveal the Use of Spice in European Prehistoric Cuisine. In: PLoS ONE 8(8): e70583. doi:10.1371/journal.pone.0070583. (21. August 2013).
cite-note-4545. â Otto BeĂler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 157.
cite-note-4646. â Wouter S. van den Berg (Hrsg.): Eene Middelnederlandsche vertaling van het Antidotarium NicolaĂŻ (Ms. 15624â15641, Kon. Bibl. te Brussel) met den latijnschen tekst der eerste gedrukte uitgave van het Antidotarium NicolaĂŻ. Hrsg. von Sophie J. van den Berg, N. V. Boekhandel en Drukkerij E. J. Brill, Leiden 1917, S. 200 (Anetum, dille).
cite-note-4747. â Claudia Erbar, Karin Zimmermann: Der Codex Palatinus germanicus 539 â eine Pflanzenliste aus dem 15. Jahrhundert. 2009 (Digitalisat), S. 51 (tĂŒlle).
cite-note-stannard1982-4848. â Jerry Stannard: The multiple uses of Dill (Anethum graveolens L.) in medieval medicine. In: Gundolf Keil (Hrsg.): âgelĂȘrter der arzeniĂȘ, ouch apotĂȘkerâ. BeitrĂ€ge zur Wissenschaftsgeschichte. Festschrift zum 70. Geburtstag von Willem F. Daems. Horst Wellm Verlag, Pattensen/Hannover 1982 (= WĂŒrzburger medizinhistorische Forschungen. Band 24), ISBN 3-921456-35-5, S. 411â424.
cite-note-4949. â Pedanios Dioskurides. 1. Jh.: De Medicinali Materia libri quinque. Ăbersetzung. Julius Berendes. Des Pedanius Dioskurides Arzneimittellehre in 5 BĂŒchern. Enke, Stuttgart 1902, S. 70 (Buch I, Kapitel 61): Dillöl (Digitalisat); S. 302 (Buch III, Kapitel 60): Dill (Digitalisat)
cite-note-5050. â Plinius der Ăltere, 1. Jh.: Naturalis historia Buch XX, Kapitel lxxiv (§ 196): Anetum (Digitalisat); Ăbersetzung KĂŒlb 1855
cite-note-5252. â Erstdruck: Rom 1481, Kapitel 123: Anethum (Digitalisat)
cite-note-5353. â Avicenna, 11. Jh.: Kanon der Medizin. Ăbersetzung und Bearbeitung durch Gerhard von Cremona, Arnaldus de Villanova und Andrea Alpago (1450â1521). Basel 1556, Band II, Kapitel 71: Anetum (Digitalisat)
cite-note-5454. â Konstantin der Afrikaner, 11. Jh.: Liber de gradibus simplicium. Druck. Opera. Basel 1536, S. 363: Anethum (Digitalisat)
cite-note-5555. â Circa instans 12. Jh. Druck. Venedig 1497, Blatt 188r: Anetum (Digitalisat)
cite-note-5656. â Pseudo-Serapion 13. Jh., Druck. Venedig 1497, Blatt 144v (No CCCXXVI): Xebeth. Anetum (Digitalisat)
cite-note-5757. â Pseudo-Macer. Edition: Ludwig Choulant. Macer floridus de virtutibus herbarum ⊠Leipzig 1832, Kapitel 10 (S. 44â45): Anethum (Digitalisat)
cite-note-5858. â Deutscher Macer. Anethum. Nach: Bernhard Schnell, William Crossgrove: Der deutsche Macer. Vulgatfassung. Niemeyer, TĂŒbingen 2003, S. 365â366 (Kapitel 59): Anethum. Tille. --- Cpg 226, ElsaĂ, 1459â1469, Blatt 200râ200v (Digitalisat). Transkription: ( .lvij. Anetum heiĂt tille der ist heiĂ vnd drucken in dem andern grade ( Tille gesotten vnd gedruncken gibt den wiben milch ( Dasselbe vertribt des magen vngemach ( Wer vil verlĂŒset oder spuwet der neme ein teil wassers gesotten mit tille vnd drinck das es vergeet jme ( Das selbe gedruncken hilfft die mit not neczent ( Tille gestossen vnd mit win gesotten vnd getruncken hilfft wider des buches vngemach vnd hilfft wol dauwen ( Wem der buch zerdrunsen ist von sucht der puluer tille samen vnd drinck das mit warmem wasser es hilfft ( Tille stetlich gessen krencket die augen ( Die wurczel zu aschen gebrant ist besser dann von dem krut vmb daz sie das wild fleisch von den wonden subert ( Das selbe puluer heilet auch die flecken vnd flechtende sere ( Es drucket vnd heilet auch die torende wonden / vnd nemlich die wonden an des mannes heimlickeit ( Der same gebraten vnd gerochen vertribt das jrschen ( Die wurczel gestossen vnd vff die augen geleyt vertribt die hicze ( Der same gebrant hilfft emorydecz daruff geleyt ( Der blumen in oley gesotten vertribt was sucht von frost kommen ist ( Das selbe hilfft auch das swerende heupt
cite-note-5959. â Charles Victor Daremberg und Friedrich Anton ReuĂ (1810â1868). S. Hildegardis Abbatissae Subtilitatum Diversarum Naturarum Creaturarum Libri Novem. Physica, Buch I, Kapitel 67: Dille. Migne, Paris 1855. Sp. 1158 (Digitalisat) â Ăbersetzung: Marie-Louise Portmann, Basel 1991: Der Dill ist von trockener und warmer und gemĂ€Ăigter Natur. Und auf welche Art immer er gegessen wird, macht er den Menschen traurig. Und roh taugt er nicht zum Essen, weil er gröĂere Feuchtigkeit der Erde in sich hat als der Fenchel, und manchmal zieht er etwas Fettigkeit der Erde an sich, so dass es dem Menschen ĂŒbel bekommt, ihn roh zu essen, jedoch gekocht gegessen unterdrĂŒckt er die Gicht, und so ist er nĂŒtzlich beim Essen. --- Cpg 226, ElsaĂ 1459â1469, Blatt 96r (Digitalisat). Transkription: Tille ist truckener natur vnd wie man jne isset so machet der den menschen trurig / dem sin nase ser blutet der nyme tille vnd zwyrent als vil garwen vnd lege das vmb sin stirn vnd vmb den slaff / es hilffet wol. Cpg 226, Blatt 104r (Digitalisat). Transkription: Tillen wasser ist gut gedruncken vor geswolst in dem libe.
cite-note-6060. â Konrad von Megenberg, 14. Jh.: Buch der Natur. Ausgabe. Franz Pfeiffer. Aue, Stuttgart 1861, S. 381â382 (V/2): Anetkraut (Digitalisat)
cite-note-6161. â Cod. Donaueschingen 793 (Haus- und Arzneibuch), 2. HĂ€lfte 15. Jh. Blatt 32r (Digitalisat). Transkription: Tillen wasser Ist hais vnd trukchen gleich vnd ist gĂŒtt zw der feuchtikaitt der oren vnd der prust wan es macht vil milich den ammen vnd ist gĂŒtt zu dez magen furr den windt vnd pringt den prĂŒn vnd treibt den sandt vnd das frawen recht vnd ist gĂŒtt wen aim dy feygen plater geswilt in dem waidlug [Deutscher Macer: ⊠Der same gebrant hilfet emorraydaz, dar uf geleit ...]
cite-note-6262. â Michael Puff: BĂŒchlein von den ausgebrannten WĂ€ssern. 15. Jh. Druck Augsburg (Johannes BĂ€mler) 1478 (Digitalisat)
cite-note-6363. â Herbarius Moguntinus, Mainz 1484, Teil I, Kapitel 10: Anetum. Dille (Digitalisat)
cite-note-6464. â Gart der Gesundheit. Mainz 1485, Kapitel 14: Anetum. Dille (Digitalisat)
cite-note-6565. â Hortus sanitatis 1491, Mainz 1491, Teil I, Kapitel 27: Anetum (Digitalisat)
cite-note-6666. â Hieronymus Brunschwig: Kleines Destillierbuch, StraĂburg 1500, Blatt 40r: Dillen (Digitalisat)
cite-note-6767. â Paracelsus-Oporinus: Scholia & Observationes quaedam perutiles in Macri Poemata de Virtutibus Herbarum, &c. quas Ioh. Oporinus (dum per triennium aut ultra Theophrasti esset Amanuensis) ex ore dictantis studiose exceperat. (NĂŒtzliche Kommentare und Beobachtungen zu den Macer-Gedichten ĂŒber die KrĂ€fte der Heilpflanzen, welche Johannes Oporinus - drei Jahre oder lĂ€nger Schreiber des Paracelsus - vom Gehörten eifrig ausgewĂ€hlt hat.) Huser-Ausgabe der Werke des Paracelsus, Basel 1590, Teil 7, Seite 254â256: (Digitalisat)
cite-note-6868. â Otto Brunfels: Ander Teyl des TeĂŒtschen Contrafayten KreĂŒterbĆŻchs. Johann Schott, StraĂburg 1537, S. 27: Dyll (Digitalisat)
cite-note-6969. â Hieronymus Bock: New KreĂŒtter BĆŻch. Wendel Rihel, StraĂburg 1539, Teil I, Kapitel 150: Dyllkraut (Digitalisat)
cite-note-7070. â Leonhart Fuchs: New KreĂŒtterbuch ⊠Michael Isingrin, Basel 1543, Kapitel 9: Dyll (Digitalisat)
cite-note-7171. â Pietro Andrea Mattioli: Commentarii, in libros sex Pedacii Dioscoridis Anazarbei, de medica materia. Ăbersetzung durch Georg Handsch, bearbeitet durch Joachim Camerarius den JĂŒngeren, Johan Feyerabend, Franckfurt am Mayn 1586, Blatt 263vâ264r: Dill (Digitalisat)
cite-note-7272. â Nicolas LĂ©mery: Dictionnaire universel des drogues simples. Paris 1699, S. 41â42: Anethum (Digitalisat). Ăbersetzung: VollstĂ€ndiges Materialien-Lexicon. Zu erst in Frantzösischer Sprache entworffen, nunmehro aber nach der dritten, um ein grosses vermehreten Edition [...] ins Hochteutsche ĂŒbersetzt / Von Christoph Friedrich Richtern, [...]. Leipzig: Johann Friedrich Braun, 1721, Sp. 61: Anethum (Digitalisat)
cite-note-7373. â Albrecht von Haller (Herausgeber): Onomatologia medica completa oder Medicinisches Lexicon das alle Benennungen und Kunstwörter welche der Arzneywissenschaft und Apoteckerkunst eigen sind deutlich und vollstĂ€ndig erklĂ€ret [...]. Gaumische Handlung, Ulm / Frankfurt am Main / Leipzig 1755, Sp. 85: Anethum (Digitalisat)
cite-note-7474. â William Cullen: A treatise of the materia medica. Charles Elliot, Edinburgh 1789. Band II, S. 156: Anethum (Digitalisat). Deutsch. Samuel Hahnemann. Schwickert, Leipzig 1790. Band II, S. 181â182: Dill (Digitalisat)
cite-note-7575. â Philipp Lorenz Geiger: Handbuch der Pharmacie zum Gebrauche bei Vorlesungen & zum Selbstunterrichte fĂŒr Ărzte, Apotheker & Droguisten. Wolters, Stuttgart, 2. Band, 1. HĂ€lfte 1830, S. 642â643: Anethum graveolens (Digitalisat)
cite-note-7676. â Jonathan Pereiraâs Handbuch der Heilmittellehre. Nach dem Standpunkte der deutschen Medicin bearbeitet von Rudolf Buchheim. Leopold VoĂ, Leipzig 1846â48, Band II 1848, S. 520â521: Anethum graveolens (Digitalisat)
cite-note-7777. â Wolfgang Schneider: Lexikon zur Arzneimittelgeschichte. Sachwörterbuch zur Geschichte der pharmazeutischen Botanik, Chemie, Mineralogie, Pharmakologie, Zoologie. Govi-Verlag, Frankfurt a. M. Band 5/1 (1974), S. 96â97: Anethum (Digitalisat)
cite-note-781. Transkription und Ăbersetzung des Textes durch Franz Unterkircher. Tacuinum sanitatis ... Graz 2004, S. 71: Aneti: complexio calicia et sicco in fine secundi vel principio tertij. Electio: viride recens et tenerum. iuvamentum: confert stomacho frigido et ventoso. nocumentum: nocet renibus et abominat stomachum sua substantia. Remotio nocumenti: cum lemoncellis. Quid generat: nutrimentum modicum. confert frigidis es humidis, senibus, hyeme et frigidis regionibus. --- Dill: Komplexion: warm und trocken am Ende des zweiten oder im Anfang des dritten Grades. Vorzuziehen: grĂŒnes, frisches und zartes. Nutzen: zutrĂ€glich fĂŒr einen kalten und windigen Magen. Schaden: es schadet den Nieren und macht durch seine Substanz den Magen ekeln. VerhĂŒtung des Schadens: mit Lemonellen. Was es erzeugt: mĂ€Ăig viel NĂ€hrstoff. ZutrĂ€glich fĂŒr Menschen mit kalter und feuchter Komplexion, fĂŒr Greise, im Winter und in kalten Gegenden.